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230255-03 AA · Änderungsantrag

Änderungsantrag der Koalition - Anpassung an den Klimawandel - Erstellung eines gesamtstädtischen Konzeptes zur wassersensitiven Stadtentwicklung in Bonn nach dem Prinzip der Schwammstadt Antrag zur Vorlage 230255

Nummer
230255-03 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
16.04.2024
Letzte Änderung
22.10.2026
  • Bonn Stadtbezirk Hauptort
  1. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Klima und Lokale Agenda 16.04.2024 Entscheidung federführend
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Übergeordnet

  1. 230255 Anpassung an den Klimawandel - Erstellung eines gesamtstädtischen Konzeptes zur wassersensitiven Stadtentwicklung in Bonn nach dem Prinzip der Schwammstadt

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Änderungsantrag
öffentlich
230255-03 AA
Antragsteller/in:
Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN
Dr. Christian Möller
Dr. Beate Bänsch-Baltruschat
SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Luca Samlidis
DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Julia Schenkel
Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn
Dr. Dominik Maxein
16.04.2024
Änderungsantrag der Koalition - Anpassung an den
Klimawandel - Erstellung eines gesamtstädtischen
Konzeptes zur wassersensitiven Stadtentwicklung
in Bonn nach dem Prinzip der Schwammstadt
Antrag zur Vorlage 230255
Beratungsfolge
Ausschuss für Umwelt, Klima und Lokale
Agenda
16.04.2024 Entscheidung
Inhalt des Änderungsantrags
1) Ziffer 1 wird wie folgt ergänzt:
Das Schwammstadtkonzept wird im Nachgang um ein
Umsetzungskonzept ergänzt, wie und welche Straßenflächen, Verkehrswege
und Freiflächen an Versickerungsanlagen angeschlossen werden können.
Dazu soll auch geprüft werden, inwieweit Grünflächen, Freiflächen oder
Spielplätze im Falle von Starkregenereignissen als Retentionsflächen bzw. als
Flächen für den Einbau von Anlagen der dezentralen
Regenwasserbewirtschaftung genutzt werden können.
2) Weiterhin wird die Verwaltung gebeten darzustellen, inwiefern eine
Trennkanalisation im Bonner Stadtgebiet umgesetzt werden kann.
3) Das fortzuschreibende Niederschlagswasserbeseitigungskonzept muss mit
dem Schwammstadtkonzept kompatibel sein.
Begründung
Die Koalition begrüßt das Schwammstadtkonzept und möchte dessen
Umsetzung vorantreiben. Gerade Verkehrswege bieten Möglichkeiten, große
Mengen Niederschlagswasser über entsprechende Anlagen zu versickern.
Diesem Erfordernis wird im Endbericht des Schwammstadtkonzeptes noch
nicht umfangreich Rechnung getragen. Daher bitten die Antragssteller um eineSeite 1 von 2
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nachträgliche Ergänzung und entsprechende Arbeitsvorgaben an die
Verwaltung. Auf die Ziffern 1.2 und 4 des ursprünglichen Haushaltsantrages
nach DS-Nr. 211387 und das Arbeitsblatt DWA-A 138 (Planung, Bau und
Betrieb von Anlagen zur Versickerung von Niederschlagswasser, Tabelle 1,
insbes. Nr. 5, 6 und 9) wird insoweit Bezug genommen.
Auf der Grundlage einer entsprechenden Verknüpfung von systematisch nach
der Verkehrsbelastung (DTV) erfassten Verkehrsflächen mit vorhandenen
Freiflächen (vgl. Freiraumplan DS-Nr. 231965) und Daten aus dem noch zu
erstellenden Niederschlagswasserbeseitigungskonzept (zuletzt in diesem Sinne
DS-Nr. 231096-02 AA, vgl. z.B. Daten aus DS-Nr. 200021 und DS-Nr. 240562))
können systematisch Gelegenheitsfenster für die Umsetzung von
Schwammstadtmaßnahmen identifiziert werden. Dies ist notwendig, um mit
entsprechendem zeitlichen Vorlauf Planungen auch für die Umsetzung von
Schwammstadtmaßnahmen zu ermöglichen. Dies kann auch der Einbau von
Insellösungen für eine Trennkanalisation sein, an deren Ende eine
entsprechend dimensionierte Versickerungsanlage als Teil einer dezentralen
Regenwasserbewirtschaftung angeordnet ist.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 22.10.2026, 04:18 MESZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de