240581-01 AA · Änderungsantrag
Änderungsantrag der Koalition - Beschlussvorlage "Regionales Fahrradmietsystem" Antrag zur Vorlage 240581
Kerndaten
- Nummer
- 240581-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 22.05.2024
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehr Empfehlung
- Sitzung des Rates Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Änderungsantrag öffentlich 240581-01 AA Antragsteller/in: Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Rolf Beu SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Gabi Mayer DIE LINKE.-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Patrick Tollasz Volt-Fraktion im Rat der Stadt Bonn Karin Langer 22.05.2024 Änderungsantrag der Koalition - Beschlussvorlage "Regionales Fahrradmietsystem" Antrag zur Vorlage 240581 Beratungsfolge Ausschuss für Mobilität und Verkehr 23.05.2024 Empfehlung Rat 20.06.2024 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der Vorlage der Verwaltung wird mit diesen Ergänzungen beschlossen: 1. Bei der Ausweisung von Stationen und Abstellzonen ist sicherzustellen, dass für die große Mehrzahl (mindestens 99%) der Bonnerinnen und Bonner innerhalb von maximal 200 m von ihrem Wohnort eine unentgeltliche Abstellmöglichkeit verfügbar ist. 2. Es ist durch geeignete Vertragsbestandteile sicherzustellen, dass in allen Bereichen von Bonn ausreichend Fahrräder vorhanden sind. 3. Die Verwaltung prüft, ob Preisanreize sinnvoll sind, wenn Nutzerinnen und Nutzer Fahrräder in bestimmten Bereichen oder an bestimmten Stationen abgeben. 4. Die Ausschreibung soll 30, alternativ 50 Stationen, mit verschiedenen Prioritäten umfassen, welche flächendeckend im gesamten bebauten Stadtgebiet vorgesehen werden sollen. 5. Der Vertrag soll fristgerecht vor Unterschreiben dem Ausschuss für Mobilität und Verkehr vorgelegt werden. Begründung Im aktuellen System dürfen die Fahrräder zwar im ganzen Stadtgebiet abgestellt werden, allerdings stehen insbesondere in Außenbereichen die Räder oft nicht zuverlässig in ausreichender Zahl zum Ausleihen zur Verfügung. Nach dem Vorschlag der Verwaltung wird die Anzahl an FahrrädernSeite 1 von 2 Seite 2 erhöht und gleichzeitig werden die Abstellflächen begrenzt, wodurch das Ausleihen von Rädern in der Zukunft effizienter und zuverlässiger funktionieren kann. Durch diesen Änderungsantrag wird sichergestellt, dass auch Anwohnerinnen und Anwohner in äußeren Bereichen von den Änderungen profitieren. Auf der einen Seite werden die Komforteinbußen beim Abstellen begrenzt, auf der anderen Seite der Komfortgewinn beim Ausleihen gestärkt. Zu Punkt 1: Die beantragte 200 m Grenze orientiert sich an einer Statistik der Allianz pro Schiene, nach der in Bonn 99,9 % aller Anwohnerinnen und Anwohner innerhalb von 600m eine Haltestelle des ÖPNV erreichen können (https://www.allianz-pro-schiene.de/themen/dossiers/erreichbarkeitsranking/). Die Erreichbarkeit einer Abstellmöglichkeit für das Fahrradmietsystem soll noch besser sein als dieser Wert. Er gibt weiterhin der Verwaltung Raum die genauen Abstellflächen mit einem potentiellen Anbieter auszuhandeln und an Nutzungsdaten aus der Vergangenheit auszurichten. Zudem können Fußgängerfreundlichkeit und Barrierefreiheit umfangreich berücksichtigt werden. Zu Punkt 2: Wie in der Vorlage dargelegt, wird im aktuellen Vertrag versucht, die Verfügbarkeit von Fahrrädern in Außenbereichen durch eine Vielzahl an Stationen mit entsprechenden Serviceleveln zu erreichen. Dies wäre für den Anbieter sehr kostspielig und wurde nicht umgesetzt, sodass die Stationen fast immer leer sind. Stattdessen sollen Servicelevel für größere Bereiche definiert werden. Dies gilt insbesondere für Bereiche, in denen keine der zukünftigen etwa 30 Stationen liegen. Hierdurch wird sichergestellt, dass in jedem Bereich typischerweise Fahrräder verfügbar sind. Kurze Transporte von einer Straße zu einer naheliegenden Station werden vom Anbieter nicht mehr eingefordert. Es kann allerdings weiterhin nötig sein, Fahrräder in gewisse Bereiche zu transportieren, wenn dort breitflächig keine solchen verfügbar sind. Zu Punkt 3: Aktuell funktioniert die gezielte Verlagerung von Fahrrädern ausschließlich über den Anbieter selbst, der Fahrräder von A nach B transportiert. Es ist zu prüfen, ob Preisanreize sinnvoll sind um auch gezielte Verlagerungen von Fahrrädern durch die Nutzerinnen und Nutzer anzuregen. So könnte es einen Minuten-Bonus geben, wenn Fahrräder an einer Station abgestellt werden oder in einem Bereich, in dem aktuell wenige Räder verfügbar sind. Alternativ könnten Extrakosten entstehen, wenn Fahrräder in einem Gebiet abgestellt werden, wo diese weniger erwünscht sind oder in großer Zahl verfügbar sind. Zu 4 und 5: Es ist zu ermitteln, inwiefern weitere Stationen umgesetzt werden können. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@lage ↗Datenstand: 24.10.2026, 10:46 MESZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de