253594-02 · Mitteilungsvorlage
Regenwasserbehandlungsanlage an der A 565 in der Anschlussstelle Bonn-Lengsdorf: Suchschachtungen im Landschaftsschutzgebiet Hier: Rückmeldung zur Protokollnotiz aus der Sitzung der BV Hardtberg am 02.09.2025 sowie des Naturschutzbeirates am 03.09.2025
Kerndaten
- Nummer
- 253594-02
- Art
- Mitteilungsvorlage
- Veröffentlicht
- 16.12.2025
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Kenntnisnahme
- Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
Dateien
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Mitteilungsvorlage öffentlich 253594-02 Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Federführung: 67 Amt für Umwelt und Stadtgrün Dezernat: Dez. III Regenwasserbehandlungsanlage an der A 565 in der Anschlussstelle Bonn-Lengsdorf: Suchschachtungen im Landschaftsschutzgebiet Hier: Rückmeldung zur Protokollnotiz aus der Sitzung der BV Hardtberg am 02.09.2025 sowie des Naturschutzbeirates am 03.09.2025 Beratungsfolge Bezirksvertretung Hardtberg 27.01.2026 Kenntnisnahme Naturschutzbeirat 05.04.2026 Kenntnisnahme Mitteilung: Sowohl in der Protokollnotiz zur DS 253642 in der Sitzung der BV Hardtberg am 02.09.2025 als auch in der Protokollnotiz zur DS 253594 in der Sitzung des Naturschutzbeirates am 03.09.2025 wurde die Verwaltung gebeten, in einer der nächsten Sitzungen in einer Mitteilungsvorlage zu dem unter der DS 253594 angesprochenen Retentionsbodenfilter zu berichten. Die Beantwortung der Kleinen Anfrage unter der DS 253594-01 ergibt sich ebenfalls aus dieser Mitteilungsvorlage. Die Verwaltung teilt hierzu Folgendes mit: Das Niederschlagswasser der A 565 im Streckenabschnitt von Betriebskilometer 9+350 bis 14+760 (17 ha) wird nahe der Anschlussstelle Bonn-Lengsdorf unbehandelt in den Lengsdorfer Bach eingeleitet. Der Lengsdorfer Bach weist eine mittlere Wasserführung von ca. 170 l/s auf. Das statistisch einmal im Jahr auftretende Hochwasser wurde mit ca. 4000 l/s berechnet. Bei einem statistisch einmal im Jahr über 15 min auftretenden Niederschlag fällt ein Abfluss vom befestigten Straßenbelag von ca.1700 l/s an. Das bestehende Regenrückhaltebecken im nördlichen Autobahnohr der Anschlussstelle Bonn-Lengsdorf dient ausschließlich der Regenwasserrückhaltung. Eine Behandlung des Regenwassers findet im Becken nicht statt. Neben der fehlenden Behandlung des Niederschlagswassers besteht auch eine hydraulische Überlastung des Gewässersystems. Die Autobahn GmbH plant auf Anforderung der Unteren Wasserbehörde am Standort des bestehenden Beckens die Errichtung einer deutlich größerenSeite 1 von 2 Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch) Retentionsbodenfilteranlage. Darin kann das Niederschlagswasser sowohl nach dem Stand der Technik behandelt als auch auf ein gewässerverträgliches Maß gedrosselt werden. Eine Retentionsbodenfilteranlage besteht im Wesentlichen aus einem Vorklärbecken, einem bewachsenen Bodenfilter mit darüber liegendem Rückhalteraum und einem Drosselorgan. Zudem sind Betriebswege erforderlich. Nach den Regeln der Technik muss der Bodenfilter eine Fläche von mindestens 100 m² pro Hektar angeschlossener Fläche aufweisen. Bisher liegt keine mit der Unteren Wasserbehörde abschließend abgestimmte Planung vor. Es ist zu erwarten, dass die erforderlichen Anlagenteile die an der Anschlussstelle zur Verfügung stehende Fläche ausfüllen. Das Genehmigungsverfahren befindet sich aktuell noch in der Abstimmungsphase zwischen dem Vorhabenträger und der Unteren Wasserbehörde als Genehmigungsbehörde. Sobald eine abgestimmte Planung vorliegt, sind Anträge auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis für die Einleitung des Niederschlagswassers in den Bach und eine wasserrechtliche Genehmigung für die Errichtung der Abwasserbehandlungsanlage zu stellen. Zum Baubeginn kann daher z.Zt. noch keine Angabe gemacht werden. Die Autobahn GmbH rechnet mit einer Bauzeit von ca. einem Jahr. Es kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht entschieden werden, welche Lösung für die durch das "Autobahnohr" verlaufende Rad-/Fußwegeverbindung gefunden werden kann. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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