253943 · Beschlussvorlage
Bonner Mitmachbudget 2025/2026 – Vorschläge für den Stadtbezirk Bonn
Kerndaten
- Nummer
- 253943
- Art
- Beschlussvorlage
- Veröffentlicht
- 15.12.2025
- Letzte Änderung
- 17.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Bonn Entscheidung federführend
Dateien
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Beschlussvorlage öffentlich 253943 Der Oberbürgermeister Federführung: Co-Dezernat Dezernat: Dez. OB Bonner Mitmachbudget 2025/2026 – Vorschläge für den Stadtbezirk Bonn Beratungsfolge Bezirksvertretung Bonn 20.01.2026 Entscheidung Beschlussvorschlag Die Bezirksvertretung bestätigt das Ergebnis der Online-Abstimmung im Rahmen des Mitmachbudgets 2025/2026 und beschließt die Umsetzung der nachfolgend aufgeführten Projekte im Rahmen des für den Stadtbezirk Bonn zur Verfügung stehenden Budgets in Höhe von 51.107 EUR: 1. Spielend stark - Familien-Spieletreff an der Kettelerschule in Dransdorf (Betrag: 7.000 EUR) 2. Grüne Inseln für Bonn – Schüler gestalten Begegnungs- und Begrünungsorte (Betrag: 10.000 EUR) 3. Kein Luxus, kein Tabu: Kostenlose Periodenprodukte für Bonn (Betrag: 10.000 EUR) 4. Mehr Abstellplätze für Fahrräder am Bonner Hauptbahnhof (Betrag: 10.000 EUR) 5. Fahrradstellplätze in Bonn (Betrag: 10.000 EUR) Nach Berücksichtigung der Plätze 1 bis 5 verbleibt ein Restbudget in Höhe von 4.107 EUR. Dieses wird zu gleichen Teilen auf die ausgewählten Projekte verteilt. Begründung Der Rat hat in seiner Sitzung am 20. März 2025 das Konzept zum neuen Mitmachbudget beschlossen (DS 241946). Gemäß Beschluss wird das Beteiligungsverfahren (ehemals bekannt als Dialog zum Haushalt) in angepasster Form entsprechend dem neuen Konzept mit halbiertem Budget fortgeführt. Die Entscheidung über die Auswahl der Projektvorschläge wurde den Bezirksvertretungen übertragen. Den Bürgerinnen und Bürgern wird im Haushalt 2025/2026 je Stadtbezirk ein Budget zur Verfügung gestellt. Der Betrag beläuft sich auf insgesamt 110.000Seite 1 von 17 Seite 2 EUR und wird nach der Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner auf die vier Stadtbezirke aufgeteilt. Im Rahmen dieser Budgets können die Bürgerinnen und Bürger konkret auf den jeweiligen Stadtbezirk bezogene Projekte zur Umsetzung vorschlagen und bewerten. Das Budget teilt sich dabei wie folgt auf die vier Stadtbezirke auf: Stadtbezirk Betrag in Euro Bonn 51.107 Bad Godesberg 25.179 Beuel 22.289 Hardtberg 11.425 Gesamtsumme 110.000 EUR Die Projektvorschläge für das Mitmachbudget 2025/2026 wurden in einem mehrstufigen Beteiligungsverfahren ermittelt. In der ersten Phase (23. Juni bis 27. Juli 2025) konnten Bürgerinnen und Bürger sowie Bonner Vereine und Initiativen Projektideen für ihre Stadtbezirke einreichen. Die eingegangenen Vorschläge wurden anschließend im Rahmen eines Gemeinwohlchecks am 30. August 2025 von rund 60 zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern hinsichtlich ihres Nutzens für das Gemeinwohl bewertet. Auf dieser Grundlage wurden je Stadtbezirk Ranglisten erstellt. In den Monaten September und Oktober 2025 erfolgte eine fachliche Detailprüfung der verbliebenen Vorschläge durch die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung insbesondere hinsichtlich Zuständigkeit, Umsetzbarkeit und Kosten. Die als umsetzbar bewerteten Projekte wurden anschließend vom 16. Oktober bis 9. November 2025 zur öffentlichen Abstimmung gestellt. Die Abstimmung erfolgte stadtbezirksbezogen innerhalb der jeweils zur Verfügung stehenden Budgets. Die so ermittelten priorisierten Vorschläge bilden die Grundlage für die nun vorliegenden Beschlussempfehlungen der Bezirksvertretungen. In der Anlage sind die nach der Anzahl der abgegebenen Stimmen geordneten Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger aufgeführt. Zudem enthält die Anlage die jeweiligen Stellungnahmen der Verwaltung zu den einzelnen Projekten sowie die dazugehörigen Kostenschätzungen, die für die Bewertung der Umsetzbarkeit im Rahmen der Vorgaben des Mitmachbudgets herangezogen wurden. Vorbehalt: Es können nur alle Maßnahmen durchgeführt werden, wenn dieSeite 2 von 17 Seite 3 HAR 2025 übertragen werden. Finanzielle Auswirkungen: Produktgruppe Produktgruppenbezeichnung Produkt Produktbezeichnung 1.01.03 Verwaltungsführung 1.02.00.01.03.05 Bürgerbeteiligung Investive Kosten der Maßnahme Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen Einzahlungen Investiver Finanzsaldo Konsumtive Kosten der Maßnahme jährlich einschließlich Folgekosten Brutto Finanzstelle / FiPos Veranschlagt in Noch bereit- zustellen Deckung Auszahlungen / Aufwendungen 51.107,00 € 102000103 / 74.1000 IA: 9203014 Bürgerdialog 2025 (55.000,00 €) 2026 (55.000,00 €) Vorbehalt: Es können nur alle Maßnahmen durchgeführt werden, wenn die HAR 2025 übertragen werden. Einzahlungen / Erträge Haushaltsbelastung jährlich Anlage/n 1 Abstimmungsergebnis Stadtbezirk Bonn (öffentlich)Seite 3 von 17 1 Ergebnis der Abstimmung für den Stadtbezirk Bonn Rang Titel Stimmen finale Abstimmungsphase Kostenschätzung 1 Spielend stark - Familien- Spieletreff an der Kettelerschule in Dransdorf 256 7.000 Euro 2 Grüne Inseln für Bonn – Schüler gestalten Begegnungs- und Begrünungsorte 235 10.000 Euro 3 Kein Luxus, kein Tabu: Kostenlose Periodenprodukte für Bonn 205 10.000 Euro 4 Mehr Abstellplätze für Fahrräder am Bonner Hauptbahnhof 184 10.000 Euro 5 Fahrradstellplätze in Bonn 178 10.000 Euro 6 Frankenbadspielplatz aufpolieren 103 7.000 Euro 7 Graffiti gestaltet Bonn 100 10.000 Euro 8 Kino für alle – Zusammen sehen, zusammen sein 96 7.000 Euro 9 Bücherschrank für Tannenbusch 91 7.000 Euro Aus dem Abstimmungsergebnis ergibt sich eine Vollförderung der fett gedruckten Projekte.Seite 4 von 17 2 1. Spielend stark - Familien-Spieletreff an der Kettelerschule in Dransdorf Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Mit dem Projekt „Spielend stark“ möchten wir einen offenen Spieletreff an der Kettelerschule Bonn Dransdorf ins Leben rufen. Die Kettelerschule ist eine inklusive Gemeinschaftsgrundschule mit 250 Schüler*innen. 75% der Schülerschaft stammen aus sozial schwachen, bildungsfernen und von Armut betroffenen Familien. Viele Kinder haben Sprachschwierigkeiten, ca. 80 % der Schüler*innen sprechen Deutsch als Zweitsprache. In einem geschützten und wertschätzenden Rahmen können Eltern und Kinder der Kettelerschule sowie Familien aus den umliegenden Kindergärten in kleinen Gruppen Brett- und Lernspiele ausprobieren, die speziell dafür ausgesucht werden, die Sprachentwicklung von Kindern und Eltern, das soziale Miteinander und die Lernmotivation zu fördern. So lernen Eltern, wie sie durch gemeinsames Spielen ihre Kinder fördern, beidseitig Sprache verbessern und gleichzeitig die Bindung stärken können. Integrationsfachkräfte begleiten die Spieletreffs und beraten die Eltern niederschwellig zu bestehenden Integrations- und Sprachangeboten. Ziel des Projektes ist es, Eltern gemeinsam mit ihren Kindern spielerisch zusammenzubringen und ihnen neue, leicht umsetzbare Spielideen zu vermitteln, die sie auch zu Hause nutzen können. Dabei werden die Spiele durch fachkundige Begleitung auf Deutsch angeleitet. Es ist geplant, Spielekisten zur Ausleihe bereitzustellen. Ziele: - Förderung von Gemeinschaft und Teilhabe - Unterstützung der Sprachentwicklung und sozialen Integration von Eltern mit Migrationshintergrund - Stärkung der Eltern-Kind-Bindung - Vermittlung von Freude an Bildung, spielerischem Lernen - Steigerung der emotionalen und sozialen Entwicklung - Nachhaltige Aktivierung von Familien im Bonner Norden Geplante Maßnahmen: - Durchführung regelmäßiger Spieletreffs im Nachmittagsbereich an der Kettelerschule (2 Mal pro Monat) - Beratung und Aktivierung der Eltern für Bildungsangebote des Bonner Vereins für Pflege- und Gesundheitsberufe - Anschaffung einiger identischer Spiele-Sets, damit mehrere Gruppen gleichzeitig das gleiche Spiel spielen und gemeinsam lernen können - Einrichtung von etwa 10 fertig gepackten „Spielekisten“ zur kostenlosen Ausleihe für zuhause (in Anlehnung an Rucksack-Projekte) - Betreuung des Treffs durch Helfer*innen oder Studierende sowie durch eine Fachkraft für Bildungsmaßnahmen des Bonner Vereins und Pädagog*innen der Kettelerschule Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Durchführung regelmäßiger Spieletreffs im Nachmittagsbereich an der Kettelerschule in Bonn- Dransdorf. (2 Mal pro Monat in der Schulzeit)Seite 5 von 17 3 Das Projekt soll durch die Verwaltung nur finanziell unterstützt werden, die Umsetzung erfolgt durch mich/meine Initiative Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Positionen: - Anschaffung Spiele-Sets - Ausstattung und Material für 10 Spielekisten - Getränke & Materialien für den Treff - Akquise, Bedarfsanalyse und Erstberatung von Teilnehmenden für Integrations- und Sprachkurse - Öffentlichkeitsarbeit - Studentische Begleitung Gesamt ca. 7.000 für die Projekt-Laufzeit. Bei Erfolg ist geplant, das Projekt nach Ablauf der Förderzeit mit Ehrenamtlichen weiterzuführen. Stellungnahme der Verwaltung: Die Idee ist grundsätzlich zu befürworten, wenn eine Abstimmung des Angebotes mit der Schulleitung und der Pädagogischen Leitung der OGS erfolgt (sofern noch nicht geschehen) und das Projekt die bestehenden Angebote gut ergänzt. Die Kostenprognose (7.000 €) scheint realistisch zu sein.Seite 6 von 17 4 2. Grüne Inseln für Bonn – Schüler gestalten Begegnungs- und Begrünungsorte Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Schüler:innen der Freien Waldorfschule Bonn bauen mobile Grüne Inseln aus regionalem Lärchenholz. Die bepflanzten Sitzmodule verschönern den Stadtteil, fördern Begegnung und bringen mehr Grün in den öffentlichen Raum. Wir schaffen neue, bepflanzte Inseln für den öffentlichen Raum, die als Treffpunkte, Aufenthaltsorte und Begrünungselemente dienen. Gleichzeitig erleben Jugendliche aktive Stadtgestaltung und praktisches Handwerk. Die Schülerfirma der Freien Waldorfschule Bonn unter meiner Anleitung. Ich bin Werklehrer und Schreiner. Die bisherigen Grünen Inseln in Bonn habe ich damals handwerklich umgesetzt. Die Inseln verschönern graue Flächen, laden zum Verweilen ein und fördern Begrünung. Begegnung, Umweltbewusstsein und regionale Materialien aus dem Kottenforst verbinden Stadtentwicklung und praktisches Lernen. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Die Inseln sollen im Bereich Bonn-West entstehen, vorzugsweise an zentralen Plätzen, die momentan wenig Aufenthaltsqualität bieten. Denkbar sind Flächen in Schulnähe, an Bushaltestellen oder öffentlich zugänglichen Treffpunkten im Stadtteil. Die genaue Abstimmung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn. Das Projekt soll durch die Verwaltung nur finanziell unterstützt werden, die Umsetzung erfolgt durch mich/meine Initiative. Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Bis zu 10.000 € für Holz (Lärche aus dem Kottenforst), Befestigungsmaterial, Bepflanzung, Werkzeug und Transport. Stellungnahme der Verwaltung: Mit Blick auf die zunehmende Hitzebelastung in der Stadt begrüßt die Verwaltung die Initiative der Schülerfirma, grüne Inseln zu bauen und hat bezgl. der Bereitstellung der Mittel für ihren Bau keine Bedenken. Es werden insbesondere zum Klimaviertel des Bezirks Bonn Synergien gesehen. Es sollten frühzeitig geeignete Standorte geprüft werden. Auch die Pflege und das Gießen der grünen Inseln sollte frühzeitig geklärt werden. Hierfür stehen keine Verwaltungsressourcen zur Verfügung. Es müssten also Patenschaften oder vergleichbare Lösungen, z.B. im Rahmen des Klimaviertels gefunden werden. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 10.000 €Seite 7 von 17 5 3. Kein Luxus, kein Tabu: Kostenlose Periodenprodukte für Bonn Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Im Rahmen eines stadtweiten Pilotprojekts sollen in öffentlichen Einrichtungen im gesamten Stadtbezirk Bonn kostenlose Menstruationsprodukte wie Tampons und Binden bereitgestellt werden. Das Ziel besteht darin, allen menstruierenden Personen einen diskriminierungsfreien und würdevollen Zugang zu notwendiger Hygiene zu ermöglichen – unabhängig von Einkommen, Alter oder Geschlechtsidentität. Das Projekt soll Periodenarmut bekämpfen, zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Menstruation beitragen und somit soziale Gerechtigkeit und Geschlechtergleichstellung in Bonn fördern. Geplant ist die Installation mehrerer Spender mit hygienischen Produkten an stark frequentierten Orten, darunter Bürgerzentren, Stadtteilbibliotheken, öffentliche Toiletten, Jugendzentren, Schulen sowie geeignete öffentliche Plätze wie belebte Fußgängerzonen, Haltestellen oder Marktplätze. Die Ausgabe erfolgt anonym, kostenlos und niedrigschwellig. Ergänzend sollen mehrsprachige Informationsmaterialien über das Angebot und das Thema Menstruationsgesundheit informieren. Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie zivilgesellschaftlichen Partner:innen, darunter die Gleichstellungsstelle, schulische Einrichtungen, Jugendorganisationen und lokale Initiativen. Das Projekt setzt ein sichtbares Zeichen für ein solidarisches Bonn, in dem Menstruation weder Luxus noch Tabu ist, sondern selbstverständlich. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Das Projekt soll im gesamten Stadtbezirk Bonn an öffentlich zugänglichen Orten mit hoher Besucherfrequenz umgesetzt werden. Dazu zählen: Bürgerzentren Stadtteilbibliotheken Jugendzentren und Schulstandorte (nach Zustimmung der Träger) öffentliche Toilettenanlagen sowie geeignete öffentliche Plätze, z. B. an Haltestellen, Marktplätzen oder in Fußgängerzonen Die konkreten Standorte sollen in enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung, der Gleichstellungsstelle und ggf. weiteren Kooperationspartner:innen ausgewählt werden – unter Berücksichtigung von Erreichbarkeit, Sicherheit und Zugänglichkeit. Ziel ist es, ein niedrigschwelliges Angebot in unterschiedlichen Stadtteilen zu schaffen, um möglichst viele menstruierende Personen zu erreichen. Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Die geschätzten Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 10.000 €. Diese Summe umfasst: - zehn Spendergeräte für Menstruationsprodukte (robust und vandalismussicher): ca. 3.000 € - Erstausstattung mit Tampons und Binden (ca. 150 Artikel pro Standort): ca. 800 € - Nachfüllung für 12–15 Monate (Verbrauchsbudget): ca. 3.000 €. ca. 3.000 € - Digitale Öffentlichkeitsarbeit über Social Media (Instagram, TikTok, gezielte Reichweitenkampagnen): ca. 1.500 € - QR-Code-basierte Infoseite mit Standortkarte und Informationen zur Periodengesundheit: ca. 600 € - Mehrsprachige digitale Materialien (PDFs, Sharepics, Mini-Videos): ca. 500 € - Verwaltungskosten/Puffer für unvorhergesehene Ausgaben: ca. 600 €Seite 8 von 17 6 Fördersumme: 10.000 € (voll ausgeschöpft): Das Projekt verzichtet bewusst auf gedruckte Flyer oder Papiermaterialien und setzt stattdessen auf digitale, nachhaltige Informationswege, um möglichst viele Menschen niedrigschwellig zu erreichen. Stellungnahme der Verwaltung: Das Projekt ist grundsätzlich umsetzbar. Ein vergleichbares Modell existiert bereits im Bonner Stadthaus; derzeit werden auch die weiterführenden Schulen in Bonn mit entsprechenden Spendern ausgestattet. Geeignet sind hier insbesondere Standorte mit hoher Besuchsfrequenz, wie öffentliche Toiletten, Bibliotheken oder Bürger*innenzentren. Wichtig ist eine enge Abstimmung mit den jeweiligen Einrichtungen sowie die Sicherstellung von Nachfüllung und Wartung, bspw. durch Reinigungskräfte oder Hausmeister*innen. Nach erster Prüfung der Kostenkalkulation könnten insbesondere die Kosten für Spendergeräte, Nachfüllmaterial sowie Öffentlichkeitsarbeit niedriger ausfallen. Eine Möglichkeit wäre es daher, mit der maximalen Fördersumme von 10.000 Euro die laufenden Kosten für das Nachfüllen der Spender für zwei Jahre oder mehr abzudecken (dies würde auch die Frage einer Nachfinanzierung des Projektes entzerren) oder Spendergeräte für weitere Standorte anzuschaffen. • Spendergeräte sind auf dem Markt bereits für geringere Beträge erhältlich (wichtig ist hier eine möglichst vandalismussichere Variante, bspw. aus Edelstahl; nach einer Internetrecherche gibt es Tampon- und Bindenspender bereits ab 109,- EUR pro Stück --> 109 EUR x 10 = 1.090 EUR für die Spender) • Erstausstattung: geht man von einer Kapazität pro Spender von 140 Tampons und 50 Binden aus (siehe Anbieter des Spendergerätes im Stadthaus), bei 10 Spendergeräten also 1400 Tampons und 500 Binden, liegen auch hier die Kosten deutlich niedriger als bei den angesetzten 800 Euro; eine Packungsgröße von 6.000 Tampons in der Größe „normal“ kostet bei diesem Anbieter 294,- EUR, 500 Binden würden hier Kosten von etwa 55 Euro verursachen • Die laufenden Kosten für Nachfüllungen von Menstruationsprodukten hängen von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Nutzungsfrequenz am jeweiligen Standort, der Art der Einrichtung (z. B. Jugendzentrum, Bibliothek, öffentliche Toilette) sowie von der Akzeptanz und tatsächlichen Nutzung des Angebots. Entsprechend können die Bedarfe an einzelnen Standorten stark variieren. Eine genaue Prognose ist daher schwierig. Die angenommene Summe von 3000 Euro für die Nachfüllung der Spender für 12-15 Monate stellt somit eine grobe Schätzung dar, die im Rahmen des Projektes durch praktische Erfahrungen präzisiert werden kann. • Zusätzliche Kosten für digitale Öffentlichkeitsarbeit entstehen voraussichtlich nicht, da bestehende städtische Kommunikationskanäle genutzt werden könnten. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 10.000 €Seite 9 von 17 7 4. Mehr Abstellplätze für Fahrräder am Bonner Hauptbahnhof Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Abstellplätze für Fahrräder in der Nähe des Hauptbahnhofs sind begrenzt, aber sehr begehrt. Die vorhandenen Möglichkeiten sind bereits überfüllt. Um eine umweltfreundliche Mobilität zu erleichtern, wäre es wünschenswert, weitere Abstellplätze zur Verfügung zu stellen. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Mein Vorschlag wäre, entlang der Straße "Am Hauptbahnhof" auf dem Abschnitt vor "Primark" eine Reihe Fahrradständer aufzustellen, an der Straßenseite vor den bereits vorhandenen Metallpfosten. Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Eine genaue Kostenabschätzung ist schwierig, je nach Ausführung der Fahrradständer ist der Preis unterschiedlich, liegt aber wohl etwa zwischen 200-400 Euro. Wie viele Ständer aufzustellen wären, hängt von dem benötigten Abstand des Modells ab. Es hätten sicherlich mindestens 10 Fahrradständer Platz. Stellungnahme der Verwaltung: Die Verwaltung befürwortet den Projektvorschlag grundsätzlich. Die zusätzliche Installation von Fahrradstellplätzen ist im laufenden Geschäft der Verwaltung umsetzbar. Eine Aussage zur genauen Position der neuen Stellplätze ist aktuell allerdings nicht möglich. An der genannten Stelle ist eine Haltestelle geplant, daher ist hier keine Ergänzung möglich. Die Straße "Am Hauptbahnhof" soll demnächst umgebaut werden, dabei sollen auch 30 neue Bügel, also 60 Fahrradstellplätze geschaffen werden. An der Brücke zu Gleis 1 sind darüber hinaus ca. 140 Abstellplätze geplant. Die Kosten sind abhängig von der Anzahl der möglichen Fahrradbügel. Aktuell wird das Budget teilweise durch Investoren, teilweise durch Stellplatzprogramm gedeckt. Die Verwaltung empfiehlt, bei Annahme des Projektvorschlags das Gesamtbudget um 10.000 EUR aufzustocken. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 10.000 €Seite 10 von 17 8 5. Fahrradstellplätze in Bonn Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Es sollten mehr Fahrradständer z.B. am Friedensplatz und am Rhein geben, weil dort viel zu wenige Möglichkeiten vorhanden sind, wo man Fahrräder abstellen kann. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Beim Rhein generell sollten mehrere neue Fahrradständer sein, aber auch am Mediamarkt (Friedensplatz) sind nur sehr wenige Ständer. Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Ungefähr 5.000€ Stellungnahme der Verwaltung: Die Verwaltung befürwortet den Projektvorschlag grundsätzlich. Die zusätzliche Installation von Fahrradstellplätzen ist im laufenden Geschäft der Verwaltung umsetzbar. Eine Aussage zur genauen Position der neuen Stellplätze ist aktuell allerdings nicht möglich. Der genannte Standort (Budapester Str./Ecke Mediamarkt) wird aktuell umgebaut. In dem Zuge sollen zusätzliche Fahrradstellplätze geschaffen werden. Zudem wird die Eingabe bzgl. Rheinufer in das städtische Stellplatzprogramm zur Prüfung mit aufgenommen. Die Kosten sind abhängig von der Anzahl der möglichen Fahrradbügel. Aktuell wird das Budget teilweise durch Investoren, teilweise durch Stellplatzprogramm gedeckt. Die Verwaltung empfiehlt, bei Annahme des Projektvorschlags das Gesamtbudget um 10.000 EUR aufzustocken. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 10.000 €Seite 11 von 17 9 6. Frankenbadspielplatz aufpolieren Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Der kleine Spielplatz am Frankenbad bräuchte dringend frischen Sand oder alternativ Holzschnitzel. Eine Babyschaukel wäre auch toll (gibt es auf keinem Altstadtspielplatz). Die bestehenden Spielgeräte müssten gereinigt werden. Eine öffentliche Toilette fehlt auch dringend am Platz für die Kinder und die vielen Obdachlosen, ist aber vermutlich zu teuer. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Spielplatz am Frankenbad Bonn Altstadt Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden. Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Ca. 1500€ Sand, Schaukelanlage und Reinigung Stellungnahme der Verwaltung: Der Standort wurde geprüft. Wegen des Baumbestands und des unterirdischen Rigolenverlaufs ist eine Veränderung der Spielflächen insgesamt nur begrenzt unter hohem finanziellem Aufwand umsetzbar. Für den Einbau einer zusätzlichen Schaukel ist die Größe des Spielplatzes nicht ausreichend, eine Ergänzung mit einem zusätzlichen Spielgerät ist in der Spielplatzbedarfsplanung nicht vorgesehen. Die Kosten inkl. Unterhaltung der WC-Anlagen werden 10.000 Euro bei weitem übersteigen. Ein Austausch des Sandes gegen Holzhackschnitzel ist vorstellbar. Hierfür könnten 7.000 Euro aus dem Mitmachbudget verwendet werden. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 7.000 €Seite 12 von 17 10 7. Graffiti gestaltet Bonn Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Gebäude der Stadt werden von einem Künstler oder unabhängigen Sprayern gestaltet Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Stadthaus oder U Bahnstationen Das Projekt soll durch die Verwaltung nur finanziell unterstützt werden, die Umsetzung erfolgt durch mich/meine Initiative. Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Potentiell kostenlos Materialkosten werden übernommen. Alle freuen sich, wenn sie irgendwo die Möglichkeit haben, etwas zu malen, und viele Sprayer würden es kostenlos machen. Stellungnahme der Verwaltung: Graffiti-Kunst wird in Bonn an unterschiedlichen Stellen bereits durch die Verwaltung unterstützt. Der Vorschlag wird daher begrüßt. Bei Annahme des Vorschlags wird das Kulturamt Bonner Künstler*innen beauftragen. Das Städtische Gebäudemanagement kann Liegenschaften im Bezirk Bonn identifizieren und zur Gestaltung genehmigen, sofern diese im Eigentum des SGB stehen. Einzelne Liegenschaften (bspw. Schulen, Kitas sowie in jedem Fall denkmalgeschützte Gebäude) könnten hier grundsätzlich bereits ausgeschlossen sein. Dies gälte es zu prüfen. Für die Umsetzung mehrerer Kunstwerke im Bezirk Bonn wird ein Budget von 10.000 EUR vorgesehen. Dies beinhaltet die Kosten für die Koordination, Künstler*innenhonorare und Materialien. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 10.000 €Seite 13 von 17 11 8. Kino für alle – Zusammen sehen, zusammen sein Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Mit dem Projekt „Kino für alle – Zusammen sehen, zusammen sein“ bringen wir das Kino dorthin, wo Menschen sonst nicht (mehr) hinkommen: in Seniorenheime, Krankenhäuser, Wohnheime für Menschen mit Behinderung und Nachbarschaftseinrichtungen in Bonn. Die Idee ist einfach und wirkungsvoll: Ein mobiles Kino mit Beamer, Leinwand und Lautsprechern wird aufgebaut, drinnen oder draußen, je nach Ort und Wetter. Gezeigt werden Filme, die berühren, zum Lachen bringen oder Erinnerungen wecken. Dazu gibt es Popcorn, eine gemütliche Atmosphäre mit Decken und vielleicht sogar Filmgespräche im Anschluss. Das Besondere: Der Filmabend findet vor Ort statt, mitten im Leben derer, die sonst oft ausgeschlossen sind. So entsteht ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der Lebensfreude. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? • Mögliche Veranstaltungsorte in Bonn Seniorenzentren & Pflegeeinrichtungen z. B. Caritas-Haus Elisabeth, Augustinum Bonn, Johanniterhaus Mehlem • Krankenhäuser mit Sozialstationen oder Reha-Bereichen z. B. Geriatrie Bonn St. Marien, MediClin Robert Janker Klinik • Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder Demenz z. B. Lebenshilfe Bonn, Alexianer Wohnverbund • Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäuser z. B. Quartiersmanagement Tannenbusch, Haus Vielinbusch, MIGRApolis Haus • Kirchengemeinden oder Kulturhöfe mit Hof- oder Gemeindesaal z. B. Lutherkirche Bonn, Kath. Gemeinde Bad Godesberg Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden. Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Ausstattung, Einzelpreis, Menge, Gesamtkosten: Beamer (hell, Full HD) 600 € 4 2.400 € Mobile Leinwand (3–4 m breit) 400 € 4 1.600 € Lautsprecheranlage (2 Aktivboxen) 300 € 4 1.200 € Popcornmaschine (klein) 150 € 4 600 € Verlängerungskabel, Adapter, Ständer 50 € 4 200 € Decken, Lichter, Sitzkissen 100 € 4 400 € Technik & Ausstattung gesamt 6.400 € Laufende Kosten Einheit Kosten gesamt Filmlizenzen (4 verschiedene Filme) ca. 100 € 400 € Snacks & Getränke (pro Abend 60 €) 4 x 60 € 240 € Druck Flyer & Einladungen Pauschal 100 € Fahrtkosten & Logistik 4 Orte 200 € Gesamt laufende Kosten 940 € GESAMT Technik & Ausstattung 6.400 € Laufende Kosten Eventtag 940 € Gesamtkosten 7.340 €Seite 14 von 17 12 Stellungnahme der Verwaltung: Das Projekt ist grundsätzlich umsetzbar und von der Zielrichtung der niedrigschwelligen Teilhabe an Kultur wünschenswert. Das Konzept kann durch die Kulturverwaltung in Ermangelung entsprechender personeller Ressourcen allerdings nur in veränderter Form umgesetzt werden. Umsetzbar wären Kooperationen mit Kulturakteur*innen, die über entsprechende (Film-) Kompetenzen verfügen und unter Verwendung von bereits vorhandenem Material (entweder in den Einrichtungen oder bei den Kooperationspartner*innen aus dem Bereich Film). Als Partner*innen kommen Akteur*innen in Betracht, die zum einen im Filmbereich tätig sind und/oder zum anderen bereits über Erfahrungen in der kulturellen Arbeit in Altersheimen etc. verfügen und insbesondere mit den dabei entstehenden praktischen Problemen vertraut sind. Es könnten ggf. auch interessierte Bürger*innen an dem Projekt beteiligt werden." Die angegebenen Kosten sind für eine professionelle Ausrüstung zu niedrig angesetzt. Grundsätzlich sollte kein Material beschafft werden, sondern vorhandenes genutzt bzw. geliehen werden. Das Material ist entweder bei den Einrichtungen selbst vorhanden oder in der entsprechenden professionellen Ausführung bei den in diesem Genre tätigen Institutionen der Freien Szene, die als Kooperationspartner*innen in Frage kämen. Eine erste Schätzung geht von 10-12 Veranstaltungen bei einem Budget von 7.000 Euro aus. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 7.000 €Seite 15 von 17 13 9. Bücherschrank für Tannenbusch Projektbeschreibung: Was soll umgesetzt werden? Offene Bücherschränke im öffentlichen Raum gibt es mittlerweile in vielen Städten – auch in Bonn erfreuen sie sich großer Beliebtheit. In zahlreichen Stadtteilen konnten solche Schränke dank der Unterstützung der Bürgerstiftung Bonn sowie vieler privater Spenderinnen und Spender eingerichtet werden. Die Erfahrungen zeigen: Die Bücherschränke werden von der Bevölkerung sehr gut angenommen. In der Regel wechselt der gesamte Buchbestand etwa alle drei Monate. In Neu-Tannenbusch gibt es bislang noch keinen Bücherschrank – das soll sich nun ändern. Aus diesem Anlass hat sich eine Projektgruppe gebildet, bestehend aus der Stadtteilbibliothek, dem Nachbarschafts- und Familienzentrum Vielinbusch, der ev. Apostelkirchengemeinde und den Dünenfüchsen Bonn-Tannenbusch sowie dem Quartiersmanagement Neu-Tannenbusch. Die Projektgruppe hat bereits Kontakt zur Bürgerstiftung Bonn aufgenommen. Diese begrüßt das Vorhaben ausdrücklich und hat zugesagt, bei gesicherter Finanzierung die Rolle der Eigentümerin zu übernehmen. Sie wird für den Versicherungsschutz und notwendige Reparaturen am Schrank sorgen. Die Betreuung des Bücherschranks wird ein Team ehrenamtlicher Patinnen und Paten übernehmen. Sie achten darauf, dass der Schrank gepflegt bleibt, nicht vermüllt wird und ungeeignete Bücher aussortiert werden. Die Gewinnung dieser Patinnen und Paten übernimmt das Projektteam. Geplant ist, zur Einweihung des Schranks eine kleine Veranstaltung mit öffentlicher Lesung durchzuführen. Dabei sollen interessierte Besucherinnen und Besucher gezielt auf eine mögliche Patenschaft angesprochen werden. Warum ist ein Bücherschrank in Neu-Tannenbusch wichtig? Der 2. Sozialbericht zur Lage in Bonn, herausgegeben von Diakonie und Caritas, zeigt erneut: Tannenbusch gehört weiterhin zu den ärmsten Stadtteilen Bonns. In einem solchen Umfeld sind niederschwellige Angebote besonders wichtig – viele Menschen können sich neue Bücher schlicht nicht leisten. Ein Bücherschrank bietet nicht nur kostenlosen Zugang zu Literatur, sondern auch Teilhabe für Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen andere (höherschwellige) kulturelle Angebote nicht wahrnehmen. Besonders in einem Stadtteil wie Neu-Tannenbusch leisten solche Initiativen einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt. Darüber hinaus trägt der Bücherschrank auch zur Nachhaltigkeit bei: Bücher erhalten ein zweites Leben, Ressourcen werden geschont. Bisherige Aktionen der Projektgruppe haben gezeigt, dass nachhaltigkeitsorientierte Angebote in Neu-Tannenbusch bislang kaum präsent sind. Deshalb ist es besonders wichtig, entsprechende Projekte sichtbar zu machen und zu fördern. Wo soll das Projekt umgesetzt werden? Der Bücherschrank soll im öffentlichen Raum vor der Oppelner Straße 126b, in direkter Nähe zu einer Sitzgruppe, aufgestellt werden. Der Standort eignet sich hervorragend: • Er ist stark frequentiert, da er sich in direkter Nähe zum Ortsteilzentrum mit Straßenbahn, Sparkasse und Einzelhandel befindet • Die nahegelegene Sitzgruppe lädt zum Verweilen ein • Der Bereich ist nachts beleuchtet, was dem Vandalismusschutz dient Das Tiefbauamt der Stadt Bonn hat dem Standort bereits zugestimmt. Das Projekt soll durch die Verwaltung umgesetzt werden Kostenprognose der/des Vorschlaggebenden: Die Bücherschränke kosten inklusive Aufstellung ca. 7500 Euro. Für die Einweihung wird ein BudgetSeite 16 von 17 14 von ca. 500 Euro benötigt. Die Sparkasse bezuschusst die Aufstellung in der Regel mit 1000 Euro. Dementsprechend wird ein Zuschuss von 7000 Euro benötigt. Stellungnahme der Verwaltung: Seitens der Verwaltung gibt es keine Bedenken. Es wurden bereits mehrere Schränke erfolgreich aufgestellt. Die Installation müsste wie in vergleichbaren Fällen durch die Initiatoren erfolgen bzw. beauftragt werden. Die Kostenprognose erscheint aus Sicht der Verwaltung auskömmlich vorbehaltlich evtl. nicht berücksichtigter Installationskosten. Kosten des Vorschlags laut Verwaltungsschätzung: 7.000 €Seite 17 von 17
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bonn.social/@lage ↗Datenstand: 26.10.2026, 16:32 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de