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260208-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Stellungnahme zum Grüne-Bezirksfraktion-Antrag: Temporäre Kübelbepflanzung Baumscheiben im Bereich des ZOB, Haltestelle G

Nummer
260208-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
08.04.2026
Letzte Änderung
18.09.2026
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Bonn 21.04.2026 Kenntnisnahme
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Übergeordnet

  1. 260208 Grüne-Bezirksfraktion-Antrag: Temporäre Kübelbepflanzung Baumscheiben im Bereich des ZOB, Haltestelle G

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Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
260208-01 ST
Der Oberbürgermeister
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Stellungnahme zum Grüne-Bezirksfraktion-Antrag:
Temporäre Kübelbepflanzung Baumscheiben im
Bereich des ZOB, Haltestelle G
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 21.04.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Die Verwaltung unterstützt mit Nachdruck zusätzliche Pflanzungen im urbanen,
bebauten Raum.
Die beantragte Maßnahme stellt jedoch, wie im Antrag geschrieben, keine
dauerhafte Begrünung dar. Die Kübel könnten im Rahmen der geplanten
Umgestaltung des ZOB zwar flexibel versetzt, neu angeordnet oder an anderer
Stelle weiter genutzt werden, allerdings ohne heutige Kenntnis der
tatsächlichen Verwendung, Wirkung und zukünftiger Standortkenntnisse wie
Belichtung. Dadurch ist der Mitteleinsatz leider nicht nachhaltig und unter
Berücksichtigung der besonderen städtischen Haushaltslage nicht vertretbar.
Die Aufstellung von mit Bäumen bepflanzten Kübeln ist zudem mit sehr großen
Aufwendungen für die Unterhaltung und Pflege verbunden.
Grundsätzlich können Bäume dieser Größe in solchen Blumenkübeln
höchstens vier bis fünf Jahre erhalten werden, dann werden die Kübel für das
Wurzelwerk der Bäume zu klein und die Bepflanzung muss komplett erneuert
werden. Wie die Erfahrung mit den Bäumen aus „Hovens Beet“ gezeigt hat,
wachsen die Bäume nach dieser Zeit zwar an, doch stagniert das Wachstum.
Bäume mit stagniertem Wachstum gibt es im gesamten Stadtgebiet. Diese
besitzen eine deutlich geringere Lebenserwartung, werden in ihrem Leben nicht
mehr nennenswert klimawirksam und haben einen deutlich erhöhten
Pflegeaufwand, was sich auf die Unterhaltungskosten auswirkt.
Der Aufwand für die Unterhaltung der Bäume in Kübeln ist enorm hoch. Das
ausführende Unternehmen der „Hovens Beete“ bezifferte in ihrer
Presserklärung einen „hohen fünfstelligen Betrag“, den es aufwenden musste.
Es ist von jährlichen Unterhaltungskosten i. H. v. 1.500 € je Kübelbaum
auszugehen. Bei einer Vergabe muss der Verwaltungsaufwand dafür zusätzlich
berücksichtigt werden.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltslage empfiehlt die Verwaltung, die
Maßnahme zur Zeit nicht umzusetzen.Seite 1 von 2
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Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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