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260396-05 AA · Änderungsantrag

Grüne-ÄA: "Neuausrichtung von Rhein in Flammen" Antrag zur Vorlage 260396

Nummer
260396-05 AA
Art
Änderungsantrag
Veröffentlicht
30.06.2026
Letzte Änderung
01.11.2026
  • Rheinaue siedlung· Hochkreuz, Bad Godesberg Hauptort
  • Beuel Stadtbezirk· Beuel-Mitte
  1. Sitzung der Bezirksvertretung Beuel 01.07.2026 Anhörung
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 60,6 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 260396 Mitteilungsvorlage "Rhein in Flammen"

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Änderungsantrag
öffentlich
260396-05 AA
Antragsteller/in:
Grüne Bezirksfraktion Beuel
Nadine Schulte
Grüne-ÄA: "Neuausrichtung von Rhein in
Flammen"
Antrag zur Vorlage 260396
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Beuel 01.07.2026 Anhörung
Inhalt des Änderungsantrags
Der Beschlussvorschlag wird wie folgt ergänzt:
1. Das neue Veranstaltungskonzept wird so ausgestaltet, dass ab 2028
auf ein Feuerwerk vollständig verzichtet wird. Dieses wird durch Licht-
und Drohnenshows sowie weitere innovative und naturverträgliche
Veranstaltungsformate ersetzt.
2. Bei der Entwicklung des neuen Veranstaltungsformats sind die Belange
des Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes von Beginn an verbindlich
zu berücksichtigen. Hierbei sind insbesondere die Auswirkungen auf
Wildtiere sowie die Belastungen für Haustiere einzubeziehen.
3. Der Naturschutzbeirat ist bei der Entwicklung des neuen Konzepts
frühzeitig zu beteiligen.
4. Die Verwaltung wird beauftragt, das neue Veranstaltungskonzept
außerhalb der Brut- und Setzzeit zu planen.
Begründung
Die Verwaltung stellt selbst fest, dass zwischen einer Großveranstaltung mit
Feuerwerk und den Anforderungen des Natur-, Arten- und Landschaftsschutzes
ein erheblicher Zielkonflikt besteht. Diese Erkenntnis sollte konsequent in der
Neuausrichtung der Veranstaltung umgesetzt werden.
Die Verlagerung der Veranstaltung aus der Rheinaue allein löst diesen
Zielkonflikt nicht. Auch andere Bereiche entlang des Rheins stellen
Lebensräume für zahlreiche Vogelarten und andere Wildtiere dar. Zudem
verursacht Feuerwerk unabhängig vom Veranstaltungsort erhebliche
Belastungen für Wild- und Haustiere.
Vor dem Hintergrund des fortschreitenden Artenverlustes, der gesetzlichen
Anforderungen des Natur- und Artenschutzes sowie des gewandelten
Umweltbewusstseins sollte das neue Konzept vollständig auf Feuerwerk
verzichten und stattdessen moderne, innovative und naturverträglicheSeite 1 von 2
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Veranstaltungsformate nutzen.
Darüber hinaus sollte die Veranstaltung außerhalb der Brut- und Setzzeit
stattfinden, um Störungen besonders sensibler Lebensphasen wildlebender
Tiere zu vermeiden.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

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Datenstand: 02.11.2026, 12:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de