Zum Inhalt springen

← zurück zu 261275

261275-01 ST · Stellungnahme der Verwaltung

Stellungnahme zur Einwohnerfrage: Gesundheitsschutz: Sperrung Nordbrücke

Nummer
261275-01 ST
Art
Stellungnahme der Verwaltung
Veröffentlicht
31.08.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • Auerberg Ortsteil· Bonn Hauptort
  • Sankt Augustiner Straße Straße· Vilich, Beuel
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 75,2 KB Öffnen ↗

Übergeordnet

  1. 261275 Gesundheitsschutz: Sperrung Nordbrücke

Maschinell aus dem PDF extrahierter Text — Tabellen und Layout gehen verloren. Maßgeblich ist das PDF: PDF öffnen ↗.

Text anzeigen (2.663 Zeichen)
Stellungnahme der Verwaltung
öffentlich
261275-01 ST
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
67 Amt für Umwelt und Stadtgrün
Dezernat:
Dez. III
Stellungnahme zur Einwohnerfrage:
Gesundheitsschutz: Sperrung Nordbrücke
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Stellungnahme:
Zuständig für die Messung bzw. den Betrieb der Luftschadstoffmessstellen in
Nordrhein-Westfalen ist das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW
(LANUK NRW). Die Stadtverwaltung Bonn befindet sich im engen Austausch
mit dem LANUK.
Auf der Sankt-Augustiner-Str. wurde bereits eine dauerhafte
Luftschadstoffmessstelle, in der Nähe des Konrad-Adenauer-Platzes,
eingerichtet.
Nach einem Ortstermin mit dem LANUK NRW am 07.07.2026 wurde dieser
Standort ausgewählt und beim Ministerium für Umwelt, Naturschutz und
Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen beantragt. Der Erlass zur Einrichtung
wurde erteilt, sodass seit dem 10.08.2026 damit ein vierter Messstandort
existiert. Der erste volle Messmonat wird dann der September 2026 sein.
Weitere Messstellen, über die 4 in Bonn bestehenden hinaus, werden durch
das LANUK NRW nicht ermöglicht. Maßnahmen zum Zwecke der
Luftreinhaltung werden dann mit der Bezirksregierung Köln erarbeitet, wenn die
Grenzwerte nach EU-Richtlinien überschritten werden. Bisher liegen keine
Überschreitungen der EU-Grenzwerte vor.
Die Stadt Bonn steht mit vielfältigen Behörden im Kontakt, um die Situation zu
verbessern.
Durch eine Task-Force wird innerhalb der Verwaltung geklärt, wie die
Verkehrsflüsse verbessert werden können. Bessere Verkehrsflüsse
verringern wiederum die Luftschadstoffbelastung. Das Messnetz der Stadt
Bonn ist bereits besser aufgestellt als in vielen anderen Großstädten.
Die Verwaltung weist nochmals darauf hin, dass diese Aufgabe beim LANUK
ist. Wenn die Verwaltung eigene Luftschadstoffmessstellen aufbauen soll, so
werden hierfür finanzielle und personelle Ressourcen auf kommunaler Ebene
zusätzlich erforderlich.
Auch reicht die Beschaffung der Passivsammler alleine nicht aus. Diese
müssen monatlich gewechselt werden und durch ein geeignetes Labor
ausgewertet werden. Auch dies verursacht zusätzliche Kosten für den
kommunalen Haushalt.Seite 1 von 2
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Die Messstation in Auerberg zeigt seit der Sperrung keine Überschreitungen
der Tagesmittelwerte. Erhöhte Werte lagen teils im Juni und Juli, aufgrund der
aufgeheizten Wetterlage mit wenig Luftzirkulation, vor. Die erhöhten Werte sind
nicht zwangsläufig auf die Sperrung zurückzuführen, sondern für solche
Wetterlagen typisch.
Anlage/n
KeineSeite 2 von 2

Folgen Neue Vorlagen, Sitzungen und Auswertungen aus dem Bonner Rat — im Fediverse, ohne Konto lesbar.

bonn.social/@lage ↗
Im ALLRIS öffnen ↗

Datenstand: 30.10.2026, 17:31 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de