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261275 · Einwohnerfrage

Gesundheitsschutz: Sperrung Nordbrücke

Nummer
261275
Art
Einwohnerfrage
Veröffentlicht
07.09.2026
Letzte Änderung
23.10.2026
  • An der Josefshöhe Straße· Auerberg, Bonn Hauptort
  • Bonn Stadtbezirk
  1. Sitzung noch nicht verknüpft Kenntnisnahme
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Untergeordnet

  1. 261275-01 ST Stellungnahme zur Einwohnerfrage: Gesundheitsschutz: Sperrung Nordbrücke

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Einwohnerfrage
öffentlich
261275
Der OberbürgermeisterDokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
Federführung:
Bezirksverwaltungsstelle Bonn
Dezernat:
Dez. I
22.06.2026 gez. Bonnie
Gesundheitsschutz: Sperrung Nordbrücke
Beratungsfolge
Bezirksvertretung Bonn 08.09.2026 Kenntnisnahme
Inhalt der Einwohneranfrage:
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frage 1) Warum hat die Stadt Bonn/die kommunale Task Force angesichts der
nunmehr absehbaren mehrjährigen Brückensperrung bisher keine Anfrage an
die LANUK gestellt, damit diese (wie bereits an
der Rahmedetalbrücke) ergänzende Messungen zur Luftbelastung im Bonner
Stadtgebiet durchführt, die über das bestehende (defizitäre) Messnetz hinaus
gehen, lokale Belastungsschwerpunkte ermittelt und somit dem Gesundheits
schutz der Bevölkerung dienen?
„Wir wollen die Situation an der Umleitung dennoch weiter beobachten“, sagte
2022 LANUK-Sprecherin Birgit Kaiser de Garcia. „Denn Veränderungen könn
ten speziell angesichts der dynamischen Verkehrssituation nicht ausgeschlos
sen werden.“ Das müsste der LANUK auch in Bonn möglich sein.
Frage 2) Plant die Stadt Bonn, eigenständig kostengünstige Passivsammler zu
bestellen, um die NO2-Belastung in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn „An der
Josefshöhe“ und weiterer, stark vom Umleitungsverkehr betroffener Straßen zu
ermitteln? Die Kosten für zwei Passivsammler sind erschwinglich
(Tabelle in der Anlage ersichtlich)
und Rabatte bei größeren Bestellungen sicherlich möglich.
Begründung:
• Das Messnetz der Stadt Bonn zur Luftreinhaltung, mit über 330.000
Einwohnern, ist bereits ohne die aktuelle mehrjährige Sperrung der
Nordbrücke unzureichend.
• Die „Richtlinie (EU) 2024/2881 des Europäischen Parlaments und des
Rates vom 23. Oktober 2024 über Luftqualität und saubere Luft für Eu
ropa (Neufassung)“https://eur-lex.europa.eu/legal-
content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024L2881 (mit niedrigeren Grenzwer
ten, die noch immer über den Grenzwerten der WHO liegen), wird die
Stadt Bonn aktuell und zukünftig wohl nicht einhalten können.
• „Des Weiteren werden Modellsimulationen bei der Messnetzplanung
eingesetzt, etwa um potenzielle Belastungsschwerpunkte zu identifizieSeite 1 von 5
Seite 2Dokumentenklasse B (nur für den Dienstgebrauch)
ren. Hierfür stellt das LANUV den Kommunen in NRW das sogenann
te Luftschadstoffscreening zur Verfügung, mit dem die Luftqualität in
Straßenschluchten ermittelt werden kann. Geben die Kommunen die
Ergebnisse ihres Screenings dem LANUV frei, werden sie bei
der Planung künftiger Standorte für Messungen berücksichtigt.“ Seite
14 htt
ps://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/1_infoblaetter/LANUV_Info6
5_Luft%C3%BCberwachung.pdf
• Menschen atmen leider nicht nur Mittelwerte, sondern auch Höchstwer
te ein. Die Höchstwerte der letzten vier Wochen (gemessen an der
Hintergrundmessstation der LANUK „An der Josefshöhe“ auf freiem
Gelände! Keine Verkehrsstation!) stellen sich wie folgt dar:
Höchstwert PM10: erschreckende 204 μg. (Anmerkung: Lt. WHO ist
Feinstaub in jeder Konzentration gesundheitsschädlich.)
Höchstwert NO2: bedenkliche 88 μg.
Unmittelbar betroffen sind „An der Josefshöhe“ drei Schulen, eine Kita
sowie ca. 500 Anwohner. Eine weitere Kita befindet sich im Bau.
Ich möchte von meinem Rederecht (selbst bei einer Vertagung) Gebrauch ma
chen.
Mit einer Vertagung meiner Einwohnerfragen zum Gesundheitsschutz bin ich
nicht einverstanden.
Seit über drei Monaten bin ich Einwohnerin der Stadt Bonn.
Anlage/n
1 Ew öff. (öffentlich)
2 EW nöff. (nichtöffentlich)Seite 2 von 5
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frage 1) Warum hat die Stadt Bonn/die kommunale Task Force
angesichts der nunmehr absehbaren mehrjährigen Brückensperrung
bisher keine Anfrage an die LANUK gestellt, damit diese (wie bereits an
der Rahmedetalbrücke) ergänzende Messungen zur Luftbelastung im
Bonner Stadtgebiet durchführt, die über das bestehende (defizitäre)
Messnetz hinausgehen, lokale Belastungsschwerpunkte ermittelt und
somit dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung dienen?
„Wir wollen die Situation an der Umleitung dennoch weiter beobachten“,
sagte 2022 LANUK-Sprecherin Birgit Kaiser de Garcia. „Denn
Veränderungen könnten speziell angesichts der dynamischen
Verkehrssituation nicht ausgeschlossen werden.“ Das müsste der LANUK
auch in Bonn möglich sein.
Frage 2) Plant die Stadt Bonn, eigenständig kostengünstige
Passivsammler zu bestellen, um die NO2-Belastung in unmittelbarer
Nähe der Fahrbahn „An der Josefshöhe“ und weiterer, stark vom
Umleitungsverkehr betroffener Straßen zu ermitteln? Die Kosten für zwei
Passivsammler sind erschwinglich
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Frage 1) Warum hat die Stadt Bonn/die kommunale Task Force
angesichts der nunmehr absehbaren mehrjährigen Brückensperrung
bisher keine Anfrage an die LANUK gestellt, damit diese (wie bereits an
der Rahmedetalbrücke) ergänzende Messungen zur Luftbelastung im
Bonner Stadtgebiet durchführt, die über das bestehende (defizitäre)
Messnetz hinausgehen, lokale Belastungsschwerpunkte ermittelt und
somit dem Gesundheitsschutz der Bevölkerung dienen?
„Wir wollen die Situation an der Umleitung dennoch weiter beobachten“,
sagte 2022 LANUK-Sprecherin Birgit Kaiser de Garcia. „Denn
Veränderungen könnten speziell angesichts der dynamischen
Verkehrssituation nicht ausgeschlossen werden.“ Das müsste der LANUK
auch in Bonn möglich sein.
Frage 2) Plant die Stadt Bonn, eigenständig kostengünstige
Passivsammler zu bestellen, um die NO2-Belastung in unmittelbarer
Nähe der Fahrbahn „An der Josefshöhe“ und weiterer, stark vom
Umleitungsverkehr betroffener Straßen zu ermitteln? Die Kosten für zwei
Passivsammler sind erschwinglichSeite 3 von 5
und Rabatte bei größeren Bestellungen sicherlich möglich.
Begründung:
• Das Messnetz der Stadt Bonn zur Luftreinhaltung, mit über 330.000
Einwohnern, ist bereits ohne die aktuelle mehrjährige Sperrung der
Nordbrücke unzureichend.
• Die „Richtlinie (EU) 2024/2881 des Europäischen Parlaments und
des Rates vom 23. Oktober 2024 über Luftqualität und saubere Luft
für Europa (Neufassung)“https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/
TXT/?uri=CELEX:32024L2881 (mit niedrigeren Grenzwerten, die
noch immer über den Grenzwerten der WHO liegen), wird die Stadt
Bonn aktuell und zukünftig wohl nicht einhalten können.
• „Des Weiteren werden Modellsimulationen bei der Messnetzplanung
eingesetzt, etwa um potenzielle Belastungsschwerpunkte zu
identifizieren. Hierfür stellt das LANUV den Kommunen in NRW das
sogenannte Luftschadstoffscreening zur Verfügung, mit dem die
Luftqualität in Straßenschluchten ermittelt werden kann. Geben die
Kommunen die Ergebnisse ihres Screenings dem LANUV frei,
werden sie bei der Planung künftiger Standorte für Messungen
berücksichtigt.“ Seite 14 https://www.lanuk.nrw.de/fileadmin/
lanuvpubl/1_infoblaetter/
LANUV_Info65_Luft%C3%BCberwachung.pdf
• Menschen atmen leider nicht nur Mittelwerte, sondern auch
Höchstwerte ein. Die Höchstwerte der letzten
vier Wochen (gemessen an der Hintergrundmessstation der
LANUK „An der Josefshöhe“ auf freiem Gelände! Keine
Verkehrsstation!) stellen sich wie folgt dar:
Höchstwert PM10: erschreckende 204 μg. (Anmerkung: Lt. WHO ist
Feinstaub in jeder Konzentration gesundheitsschädlich.)
Höchstwert NO2: bedenkliche 88 μg.
Unmittelbar betroffen sind „An der Josefshöhe“ drei Schulen, eine Kita
sowie ca. 500 Anwohner. Eine weitere Kita befindet sich im Bau.Seite 4 von 5
Ich möchte von meinem Rederecht (selbst bei einer Vertagung) Gebrauch
machen.
Mit einer Vertagung meiner Einwohnerfragen zum Gesundheitsschutz bin
ich nicht einverstanden.
Seit über drei Monaten bin ich Einwohnerin der Stadt Bonn.Seite 5 von 5

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Datenstand: 30.10.2026, 16:50 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de