260621-01 AA · Änderungsantrag
FDP-Änderungsantrag: Grüne Antrag: Umsetzung von Ad-hoc Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende auf der Siegburger Straße von der Kreuzung Pützchen Chaussee bis zur Maria-Montessori-Allee. Antrag zur Vorlage 260621
Kerndaten
- Nummer
- 260621-01 AA
- Art
- Änderungsantrag
- Veröffentlicht
- 21.05.2026
- Letzte Änderung
- 18.09.2026
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Beuel Entscheidung federführend
Dateien
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Änderungsantrag öffentlich 260621-01 AA Antragsteller/in: Dr. Dominique Löbach 21.05.2026, gez. BBM Rudolph FDP-Änderungsantrag: Grüne Antrag: Umsetzung von Ad-hoc Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrende auf der Siegburger Straße von der Kreuzung Pützchen Chaussee bis zur Maria-Montessori-Allee. Antrag zur Vorlage 260621 Beratungsfolge Bezirksvertretung Beuel 27.05.2026 Entscheidung Inhalt des Änderungsantrags Der obige Antrag wird ergänzt durch folgenden Zusatzauftrag: Die Verwaltung wird beauftragt, kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, die für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer auf der Königswinterer Straße von der Einmündung Auf dem Grendt bis zu dem Kreisel in Ramersdorf auf der westlichen Seite sorgen. Dies kann durch eine Freigabe des Gehweges auch für Radfahrer (Kennzeichen Gehweg Radfahrer frei) erfolgen. Begründung Die Begründung des Ursprungsantrages wird um folgende Ausführung ergänzt. Die Königswinter Straße weist eine sehr hohe Verkehrsdichte insbesondere auch von LKW-Verkehr auf. Zusätzlich zum Verkehr zu dem Gewerbegebiet Beuel Ost ist die Situation verschärft worden durch LKW-Ausweichverkehr auch über die Königswinterer Straße. Aktuell müssen Radfahrer auf der Straße auf dem Schutzstreifen fahren. Dies ist unzumutbar, weil bei der zur Verfügung stehenden Straßenbreite bei Gegenverkehr ein sicheres Überholen von Radfahrern mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m insbesondere für breitere Fahrzeuge, z.B. bei Sprintern oder LKWs unmöglich ist. Die Fahrzeuge sind eigentlich gezwungen hinter den Radfahrern zu fahren, bis die Gegenspur frei ist und ein sicheres Überholen möglich ist. Dies wird aber von der großen Mehrheit der PKWs, Sprinter und LKWsSeite 1 von 2 Seite 2 missachtet und es wird mit viel zu geringem und daher sehr gefährlichem Abstand an den Radfahrern vorbeigefahren. Dies ist für die Radfahrer lebensgefährlich. Auch die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h, die zudem oft missachtet wird, vermag die erhebliche Gefährdung kaum zu verringern. Es besteht daher sehr dringender Handlungsbedarf, damit es nicht zu einem schweren Unfall womöglich mit Todesfolge auf der Strecke kommt. Solch einen tödlichen Unfall gab es bereits vor gut zwanzig Jahren am Übergang Flutgraben / Schießbergweg. Hier wurde deshalb auf der westlichen Seite ein Geländer angebracht, dass beim Beschluss der Neumarkierung der Königswinterer Straße mit Kosten von über 200.000€ auf Druck der damaligen politischen Mehrheit nicht wieder aufgenommen wurde. Es kommt aus Sicht des Antragsstellers das Zusatzschild „Radfahrer frei“ in Frage. Die Öffnung des Gehweges auch für alle Radfahrer in Richtung Oberkassel stellt eine zufriedenstellende Lösung dar, obwohl der Weg in wenigen Bereichen schmal ist. Es dürfen ja auch jetzt schon die Schulkinder zur Ennertschule und allgemein alle Kinder bis 10 Jahren auf Rädern und ihre erwachsenen Begleiter auf dem Bürgersteig fahren, außer es ist ausdrücklich anders geregelt. Dabei gilt Schrittgeschwindigkeit und Rücksichtnahme auf Fußgänger. Die vorgeschlagene Lösung ist besser und insgesamt weniger gefährlich als der derzeitige Zustand. Die von der Verwaltung zugesagte Umgestaltung bzw. Umbau der Königswinterer Straße, die das Problem eines sicheren Verkehrs für Radfahrer lösen sollte, ist leider irgendwie in der Versenkung verschwunden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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