261650 · Antrag
Grüne-Antrag: Radweg auf dem Brüser Damm
Kerndaten
- Nummer
- 261650
- Art
- Antrag
- Veröffentlicht
- 01.09.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Gebrüder-Wright-Straße Hauptort
- Pascalstraße
- Waldweg
- Abenteuerweg
- Brüser Damm
- Celsiusstraße
- Konrad-Adenauer-Damm
- Brüser Berg
- Hardtberg
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung noch nicht verknüpft Entscheidung federführend
Dateien
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Antrag öffentlich 261650 Antragsteller/in: Grüne Bezirksfraktion Hardtberg Dr. Peter Leonhardt 01.09.2026 gez. BBm Schada von Borzyskowski Grüne-Antrag: Radweg auf dem Brüser Damm Beratungsfolge Bezirksvertretung Hardtberg 22.09.2026 Entscheidung Inhalt des Antrags Auf dem Brüser Damm wird im gesamten Verlauf zwischen Konrad-Adenauer- Damm und Pascalstraße in beiden Fahrtrichtungen ein durchgehender Radweg eingerichtet. Die Verwaltung entwickelt Vorschläge für die Einrichtung und legt sie der Bezirksvertretung Hardtberg vor. Dabei soll insbesondere geprüft und dargestellt werden, 1. wie auf dem genannten Abschnitt eine durchgehende, sichere und vom motorisierten Individualverkehr getrennte Radverkehrsführung in beiden Fahrtrichtungen geschaffen werden kann; 2. welche baulichen und verkehrlichen Maßnahmen hierfür erforderlich sind; 3. ob und in welchem Umfang die bestehenden Verkehrsinseln zurückgebaut, verändert oder verlagert werden müssen, um den erforderlichen Verkehrsraum für den Radverkehr zu schaffen; 4. welche weiteren Anpassungen an Fahrbahn, Seitenräumen, Querungsstellen und Knotenpunkten erforderlich sind; 5. welche Varianten für eine sichere Radverkehrsführung technisch und verkehrsrechtlich möglich sind und welche Kosten für deren Umsetzung jeweils zu erwarten sind. Begründung Der Brüser Damm stellt eine wichtige Verbindung innerhalb des Stadtteils Brüser Berg dar. Für Radfahrende ist die Nutzung des Brüser Damms derzeit jedoch nicht ausreichend sicher und attraktiv möglich. Insbesondere fehlt ein durchgehender, eindeutig geführter und sicherer Radweg. Planung und Bau der Brüser Damms erfolgten zu einer Zeit – Anfang der 1970er Jahre – in der der Brüser Berg als Satellitenstadt für rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner geplant wurde. Die damalige VerkehrsplanungSeite 1 von 2 Seite 2 war entsprechend stark auf die Abwicklung des motorisierten Individualverkehrs ausgerichtet. Heute leben dort ca. 7.700 Menschen. Die Straße ist für den heutigen Autoverkehr deutlich überdimensioniert. Die Breite der Fahrbahnen in Verbindung mit der vergleichsweise geringen Autoverkehrsdichte verleitet zudem zu überhöhten Geschwindigkeiten. Dies beeinträchtigt die Sicherheit von Radfahrenden auf dem gesamten Abschnitt, insbesondere im Bereich der bestehenden Verkehrsinseln, wo die Verkehrsflächen für die verschiedenen Verkehrsteilnehmenden besonders eng zusammengeführt werden. In Fahrtrichtung KAD Pascalstraße ist aktuell lediglich bis zur Celsiusstr. ein Radstreifen markiert, danach müssen Radfahrende die Autospur nutzen. In Fahrtrichtung Pascalstraße KAD ist die Situation extrem unübersichtlich. Auf dem gesamten Verlauf ist kein Radweg oder Radstreifen markiert. Zwischen An der Haeschmaar und Gebrüder-Wright-Straße verläuft ein nicht beleuchteter Waldweg, der insbesondere bei Dunkelheit keine sichere Verbindung darstellt. Zwischen Abenteuerweg und Gebrüder-Wright-Straße setzt sich der Weg als kombinierter Fuß-Radweg fort, die Beleuchtung des Brüser Damms erreicht diesen Weg nur stellenweise. Ab Gebrüder-Wright-Straße werden Fuß- und Radverkehr zwar getrennt geführt, auch hier ist die Beleuchtung jedoch nicht ausreichend und der Radweg wird etwa auf Höhe der Réamurstr. unvermittelt zu einem Fußweg mit dem Zusatzzeichen Radverkehr frei (Zeichen 1022-10). Hinter der ersten Einmündung der Hallestaße ist wiederum ein kombinierter Fuß-Radweg ausgewiesen, der wenige Meter später - in Höhe der Treppe - erneut zu einem Fußweg mit Radverkehr-frei-Zusatzzeichen wird. Der vorhandene Straßenraum bietet ausreichend Potenzial, um Flächen zugunsten des Radverkehrs neu zu verteilen. Dabei sollten insbesondere die bestehenden Verkehrsinseln auf ihre Notwendigkeit und mögliche Umgestaltung überprüft werden. Durch deren Rückbau, Verkleinerung oder Verlagerung könnte zusätzlicher Raum für eine sichere, durchgehende Radverkehrsführung geschaffen werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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