261763 · Dringlichkeitsantrag
CDU/SPD-Dringlichkeitsantrag: Zukunft Wohn- und Büroanlage Fritz-Bauer-Straße
Kerndaten
- Nummer
- 261763
- Art
- Dringlichkeitsantrag
- Veröffentlicht
- 22.09.2026
- Letzte Änderung
- 23.10.2026
Orte
- Julius-Leber-Straße Hauptort
- Fritz-Bauer-Straße
- F
- Hardtberg
- Bonn
Stand im Verfahren i
- Einreichung
- Terminierung
- Sitzung
Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →
Beratungsfolge
- Sitzung der Bezirksvertretung Hardtberg Entscheidung federführend
Dateien
- Sammeldokument öffentlich Öffnen ↗
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Dringlichkeitsantrag öffentlich 261763 Antragsteller/in: Christoph-Josef Schada von Borzyskowski Christian Weiler CDU Bezirksfraktion Hardtberg Dominik Loosen SPD Bezirksfraktion Hardtberg 22.09.2026, gez. BBM Schada von Borzyskowski CDU/SPD-Dringlichkeitsantrag: Zukunft Wohn- und Büroanlage Fritz-Bauer-Straße Beratungsfolge Bezirksvertretung Hardtberg 22.09.2026 Entscheidung Begründung der Dringlichkeit: Die Dringlichkeit ergibt sich aus der zeitlichen Dynamik der Anfang August 2026 angemeldeten Insolvenz der Pandion AG sowie der Notwendigkeit, unmit- telbare Nachteile für die Anwohnerinnen, Anwohner, Eigentümerinnen, Ei- gentümer und die Stadt abzuwenden. Zugleich könnten die drohenden finanzi- ellen Unsicherheiten (insb. bezüglich doppelt drohender Erschließungskosten) und unvollendete Baumaßnahmen im öffentlichen Raum unverzügliches Han- deln der Verwaltung verlangen, die über diesen Antrag politisch in Auftrag ge- geben werden können. Inhalt des Dringlichkeitsantrags Die Verwaltung wird um eine umgehende Beantwortung der folgenden Fragen gebeten, inwiefern sich der Beginn des Insolvenzverfahrens der Kölner Pandion AG auf das bisher nicht vollständig fertiggestellte Areal der Fritz-Bauer-Straße (ehemals Gallwitz-Kaserne) auswirkt und welche Maßnahmen seitens der Ver- waltung in Angriff genommen werden, um möglichen Schaden von Anwoh- nerinnern, Anwohnern, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie der Stadt ab- zuwenden. Zudem wird die Verwaltung beauftragt, den Anwohnerinnen, An- wohner, Eigentümerinnen und Eigentümern zu Maßnahmen der Stadt zielorien- tiert (z.B. mittels Anschreiben oder Informationsveranstaltung) zu informieren. a) Sind alle Wohneinheiten der Pandion AG fertiggestellt und vergeben? b) Wann kann die Straße fertiggestellt und öffentlich gewidmet werden? c) Wann werden die Parkplätze auf der südlichen Seite der Fritz-Bauer-Straße eingerichtet? d) Wann wird der Park („Quartiersmitte Süd“) inklusive der Treppe zur Julius- Leber-Straße fertiggestellt und wann wir der ehemalige Kasernenzaun mit NATO-Draht entlang der Julius-Leber-Straße ersetzt? e) Wann werden die ausstehenden Baumpflanzungen u.a. im Hang des südli- chen Parks, entlang der Fritz-Bauer-Straße und im „Hain“ vorgenommen? f) Sind neue Erschließungskosten für die Eigentümer zu erwarten, obwohl diese über den Wohnungskauf bereits gezahlt wurden, nun aber in der In- solvenzmasse landen? g) Sofern die Pandion AG im Insolvenzverfahren vollständig als Bauträger wegfallen sollte, werden die noch fertigzustellenden Bauelemente inklusiveSeite 1 von 2 Seite 2 Kosten dann durch die Stadt übernommen und fertiggestellt? h) Sind Kindergarten und Jugendzentrum vollständig fertiggestellt und wie ge- plant bezugsfähig? i) Befindet sich die Verwaltung in Kontakt mit der Pandion AG, der Sahle Wohnen und/oder der Bonn Fritz GmbH & Co. KG? j) Wann werden die Wohnanlagen der Sahle Wohnen insbesondere das Se- niorenwohnen fertiggestellt und bezogen? k) Wann werden die zwei Bürohäuser zum Bauabschnitt „FritzHoch3“ der Bonn Fritz GmbH & Co. KG fertiggestellt? l) Werden die Bauprojekte der Sahle Wohnen und der Bonn Fritz GmbH & Co. KG vom Insolvenzverfahren der Pandion AG beeinflusst? Sollte eine vollumfängliche Antwort durch den hohen Abstimmungsbedarf nicht möglich sein, wird auf Grund der Dringlichkeit ausdrücklich um eine erste Teil- beantwortung durch die Verwaltung in der Sitzung der Bezirksvertretung am 22. September gebeten. Begründung Die Pandion AG hat Anfang August 2026 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Ein jahrelanger Stillstand im Areal darf nicht eintreten und offene Fragen müssen schnellstmöglich für die Anwohnerinnen und Anwohner geklärt werden. Den Fragestellern ist bewusst, dass niemand zu so einem frühen Zeitpunkt alle Fragen rund um die Fertigstellung des Areals und mögliche Verzögerungen in Folge des Insolvenzverfahrens beantworten kann. Offene Fragen können zu einem späteren Zeitpunkt beantworten werden und sollte die Veröffentlichung von bekannten Antworten nicht verzögern. Daher wird ausdrücklich darum gebeten, dass der Bezirksvertretung bereits vorliegende Teilantworten durch schriftliche Stellungnahme, mündlichen Berichterstatter oder (nicht)öffentliche Mitteilungen in der Sitzung am 22. September vorgelegt werden. Die Anwohner bzw. Eigentümer müssen ebenso durch die Stadt über bekannte Entwicklungen umgehend informiert werden. Anlage/n KeineSeite 2 von 2
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bonn.social/@lage ↗Datenstand: 02.11.2026, 11:28 MEZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de