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260242 · Anregungen und Beschwerden

Bürgerantrag: Ausbau der Sankt Augustiner Straße zur Beschleunigung der Linie 66

Nummer
260242
Art
Anregungen und Beschwerden
Veröffentlicht
13.02.2026
Letzte Änderung
17.09.2026
  1. Einreichung erledigt · 13.02.2026
  2. Terminierung erledigt
  3. Sitzung erledigt · zuletzt 29.04.2026

Soweit erfasst. Das Ergebnis der Beratung ist in den Daten nicht enthalten. Das vollständige Verfahren →

  1. Sitzung des Ausschusses für Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger 29.04.2026 Entscheidung federführend
  1. Sammeldokument öffentlich pdf · 172,4 KB Öffnen ↗

Untergeordnet

  1. 260242-01 ST Stellungnahme zum Bürgerantrag: Ausbau der Sankt Augustiner Straße zur Beschleunigung der Linie 66

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Text anzeigen (8.506 Zeichen)
Anregungen und Beschwerden
öffentlich
260242
Der Oberbürgermeister
Federführung:
Co-Dezernat
Dezernat:
Dez. OB
11.02.2026
Bürgerantrag: Ausbau der Sankt Augustiner Straße
zur Beschleunigung der Linie 66
Beratungsfolge
Ausschuss für Beteiligung der Bürgerinnen
und Bürger
29.04.2026 Entscheidung
Inhalt der Anregungen und Beschwerden
Der Antrag lautet:
1. Wir beantragen hiermit das Tiefbauamt, wie von ihm vorgeschlagen, mit der
Maßnahme zu beauftragen, die Beschleunigung der Linie 66 analog dem Ver-
fahren zur Beschleunigung der Straßenbahn auf der Strecke Bonn – Bad Go-
desberg im Jahre 2013 (s.dz. http://rolf-beu.de/?p=2133) auszutesten und
durch Vorrangschaltungen zu optimieren.
2. Gleichermaßen beantragen wir, daß das Planungsamt die vorgeschlagenen
Alternativen zur Streckenführung der Radroute nach Sankt Augustin überdenkt
und deren Beitrag zur Verkehrssicherheit am KAP bewertet.
3. Zur Fahrradbrücke zur Querung der Königswinterer Strasse und zum per-
spektivischen Umbau der Strassenbahnstrecke Friedrich Breuer Strasse bitten
wir um eine Einschätzung.
Einzelheiten zur Begründung ergeben sich aus dem beigefügten Bürgerantrag.
Anlage/n
1 Bürgerantrag - komplett - (nichtöffentlich)
2 Bürgerantrag (öffentlich)Seite 1 von 5
Bürgerantrag zum Projekt Beschleunigung der Linie 66, Ausbau der SanktAugustiner Straße
zwischen Combahnstraße und Niederkasseler Straße.
1. Vorschlag an das Planungsamt und Stadtkämmerer Michael Fark
Dem Stadtplanungsamt und dem Stadtkämmerer wurde ein Vorschlag zur Beschleunigung
der Linie 66 zur Kenntnis gebracht, der die aufwändige und sehr teure Baumaßnahme
zwischen Combahnstraße und Niederkasseler Strasse überflüssig macht.
Die Beschleunigung der Linie 66 durch Optimierung ihrer Ampelschaltung mit Vorrang
dürfte die effektivste und günstigste Lösung sein und kurzfristig zu realisieren sein.
Der Praxistest der Vorrangschaltung für die Straßenbahn wurde von der Politik bislang
abgelehnt, weil sie davon ausgeht, daß eine Lösung nicht ohne die Trennung der
Straßenbahntrasse von den anderen Verkehrsteilnehmern möglich ist
Dies ist eine nicht zutreffende und irreführende Behauptung, denn so etwas wurde im Jahr
2013 bereits einmal erfolgreich durchgeführt. http://rolf-beu.de/?p=2133
2. Der Vorschlag von
hat die Situation vor Ort beobachtet und die Strecken mit Zeitnahme selbst
abgefahren. Daraus resultiert die Beschreibung zweier Maßnahmen zur Optimierung des
Verkehrsflusses auf dem Straßenbahntrassenstück Combahnstraße – Niederkasseler Strasse.
In ähnlicher Weise vor ein paar Jahren ähnlich von Gerhard Geiss vorgeschlagen.
1.: St. Augustiner Straße Richtung Siegburg:
Auf der Linksabbiegerspur für die Niederkasseler Straße kommt es gelegentlich zum Stau
auch für die Siegburger Bahn 66, weil bei starkem Verkehr das Stauende der linken
Autoschlange auf ihren Schienen liegen kann.
Abbhilfe wird durch Verlängerung der Grünphase des links abbiegenden Verkehrs um 10-15
sec. möglich, da so das Staupotential kaum noch entstehen wird und die Bahn nicht mehr
behindert werden kann, als Voraussetzung für Maßnahme 2:
2.: Richtung Siegburg: Der 'Engpass' zwischen Combahn-Kirchhof und Einmündung
Kreuzstraße (Autohandel Schreiber) beträgt ca 300 m. Bahnfahrt Richtung Siegburg: Bei
für die Bahn 66 ungünstigem Ampelphasenverlauf hat sie an bis zu 5 roten Ampeln auf
Grün zu warten:
1. Fußgängerampel am 'Grauen Haus',
2. Ampel Rathausstraße
3. Ampel Combahnstraße
4. Ampel Niederkasseleer StraßeSeite 2 von 5
5. Ampel Adelheidisstraße
Die Fahrt zwischen den Haltestellen KAP und Adelheidisstraße nimmt so bis zu
gemessenen 6 Minuten in Anspruch.
Abhilfe: Bei grüner Welle für die Bahn 66 nach Siegburg zwischen den Stationen KAP und
Adelheidisstraße konnte ich diverse Male auf der 2,1 km-langen (Google-Map) Fahrt einen
erheblichen Zeitgewinn gemessen. Dieser Streckenabschnitt dauert dann nur noch plus-
minus 1 Minute Fahrzeit statt 6 Minuten. Hier liegt das Beschleunigungspotential-
Auf der Gegenrichtung stadteinwärts wurden ähnlich Messergebnisse festgehalten.
3. M.E. wird sich bei entsprechender Ampelschaltung wohl jeglicher Straßen-Umbau
und Häuserabriß erübrigen, Bahn und Auto behindern sich nicht mehr. Nachteile für das
Auto sind gering, die Bahn fährt im 10-Minuten-Takt, Fahrräder könnten mit der Bahn
zeitgleich bevorrechtigt fahren, wenn sie nicht ruhigere Strecken bevorzugen-
4. Alternativen für die Radwegplanung.
Wenn für kurze Strecken Rad- und Fußweg über die Herbert-Rabius-Straße zu den Beueler
Geschäften geführt werden und die Radroute nach Sankt Augustin auf die Friedrich- Breuer-
Straße oder Siegfried-Leopold-Str, gelegt werden, kann man auf den nur für Einzelkämpfer
nutzbaren Radweg parallel zu Adenauerplatz und Augustiner Strasse verzichten..
Die Fußgänger gehen daher, wo sie immer hergegangen sind nämlich über die Herbert-
Rabius-Str. ins Beueler Zentrum oder vom Platanenweg die Königswinterer Strasse
querend über die Gustav-Kessler-Straße in die Friedrich Breuer Straße und ebenfalls ins
Beueler Zentrum.
Ein verbreiterter Fußweg bis zu Combahnstraße längs der Augustiner Strasse führt zu
keinem vorstellbaren Ziel und dürfte deshalb Niemandsland werden. Das Stück ist völlig
überflüssig.
Zusammen mit der Streckenführung des Radschnellwegs nach Sankt Augustin über eine der
beiden vom Radentscheid früher vorgeschlagenen Routen durchs Beueler Zentrum mit
Anschluß an den Platanenweg, zB. über eine RAD und Fußwegbrücke parallel zum
Bahngleis, könnte auch das Riesenproblem an der Brückenkopfampel gelöst werden.
Wenn alle von der Rheinbrücke rechts in die Hermannstrasse abbiegen müssen und
dann links in die Friedrich-Breuer-Strasse wird das Ampelproblem und die unhaltbare und
nicht änderbare Radwegsituation am Adenauerplatz durch dessen Sperrung gelöst und
durch Öffnung des Radentscheidvorschlags durchs Zentrum zum Vergnügen und auch mit
Kindern nutzbar.
Wegen der geschützten Bäume am KAP können die Radwege nicht verbreitert werden.Seite 3 von 5
Dazu eine Zukunftsperspektive. Statt der zwei Straßenbahnspuren könnte eine
einzelne separate Straßenbahntrasse auf der Friedrich-Breuer-Strasse einspurig im
Pendelverkehr bedient werden. Dann wären die Verkehre getrennt und die Gleisspuren
wären keine Gefahr mehr für Radfahrer. Die Takzeiten ließen den Pendelverkehr ohne
Probleme ohne Abbremsung zu.
Mit dieser Streckenführung des Radwegs würden die Probleme an der Ampelanlage und der
Klapperstrecke am KAP gelöst
5. Positive Reaktion des Planungsamtes und des Tiefbauamtes auf den Vorschlag
Vorrangschaltung.
In Abrede mit dem Stadtplanungsamt antwortete , vom Tiefbauamt
Verkehrstechnik, Betriebstechnik auf den Vorschlag:
„Vielen Dank für Ihre Hinweise zu den Lichtsignalanlagen (LSA) auf der Strecke der Linie
66.
Zu dem ersten Punkt werden wir das gerne mal ausprobieren. Das Steuergerät der LSA
wurde im Jahr 2013 ausgetauscht und ist daher neu genug, um kleinere Änderungen vor Ort
durchzuführen.
Die Steuergeräte auf der angesprochenen Strecke der St. Augustiner Straße zwischen
Combahnstraße und Konrad-Adenauer-Platz sind größtenteils älter (1994-2003) und
können nicht mehr so einfach geändert werden.
Die Lichtsignalsteuerung wurde seinerzeit aber schon mit einer einfachen ÖPNV-
Beschleunigung erstellt. Allerdings waren die Steuerungsziele in den 90ern noch eher in
Richtung des Individualverkehrs ausgerichtet. Daher kann es vorkommen, dass die Bahnen
auch zwischen den Haltestellen noch einmal an einer LSA (Lichtsignalanlage) anhalten
müssen.
Die Erneuerung der Steuergeräte ist ab dem Jahr 2027 eingeplant. In diesem
Zusammenhang werden wir dann auch die ÖPNV-Beschleunigung überarbeiten.“
6. Bürgerantrag:
1. Wir beantragen hiermit das Tiefbauamt, wie von ihm vorgeschlagen, mit der
Maßnahme zu beauftragen, die Beschleunigung der Linie 66 analog dem Verfahren zur
Beschleunigung der Straßenbahn auf der Strecke Bonn – Bad Godesberg im Jahre 2013
(s.dz. http://rolf-beu.de/?p=2133 auszutesten und durch Vorrangschaltungen zu optimieren.
2. Gleichermaßen beantragen wir , daß das Planungsamt die vorgeschlagenenSeite 4 von 5
Alternativen zur Streckenführung der Radroute nach Sankt Augustin überdenkt und deren
Beitrag zur Verkehrssicherheit am KAP bewertet.
3. Zur Fahrradbrücke zur Querung der Königswinterer Strasse und zum
perspektivischen Umbau der Strassenbahnstrecke Friedrich Breuer Strasse bitten wir um
eine Einschätzung.
Wir bitten die Mitglieder der Bezirksvertretung diesen Vorschlägen zuzustimmen und dabei der
stadt Bonn zu helfen Kosten einzusparen.Seite 5 von 5

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Datenstand: 23.10.2026, 02:55 MESZ · Quelle: oparl.bonn.machdenstaat.de